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Reebok-Klassiker wird zum Luxus-Sneaker – was steckt hinter der Celine-Kollaboration?

Reebok-Klassiker wird zum Luxus-Sneaker – was steckt hinter der Celine-Kollaboration?

Ein vertrauter Sneaker, ein großer Designername und plötzlich eine ganz andere Zielgruppe: Celine und Reebok bringen gemeinsam eine Neuauflage des Freestyle Lo heraus. Die Zusammenarbeit greift einen Klassiker auf, dessen Geschichte bis ins Jahr 1982 zurückreicht.

Unter Celine-Kreativchef Michael Rider bekommt die Silhouette einen neuen Auftritt zwischen Sportswear und Luxusmode. Erstmals gezeigt wurde die Zusammenarbeit im Juni bei Celines Herrenschau in Paris. Quelle: Wallpaper

Acht Farben und ein bekanntes Design

Laut Marie Claire setzt die Neuauflage auf Lammleder und einen Celine-Schriftzug im Reebok-Stil auf der Zunge. Insgesamt sind acht Farben vorgesehen, darunter dunkle Brauntöne, Weiß und auffälliges „Fluo Red“. Die vertraute Grundform bleibt erkennbar. Quelle: Marie Claire

Genau das macht solche Kooperationen interessant: Der Schuh muss nicht völlig neu aussehen, um anders wahrgenommen zu werden. Für manche ist die zurückhaltende Gestaltung der Reiz. Andere dürften sich fragen, wie viel vom besonderen Eindruck tatsächlich im Design steckt – und wie viel im zusätzlichen Namen.

Was kostet der Celine x Reebok?

Ein bestätigter Verkaufspreis wird in den vorliegenden Berichten nicht genannt. Marie Claire verweist lediglich darauf, dass andere Celine-Sneaker preislich nahe an 1.000 US-Dollar lagen. Das ist keine Preisbestätigung für diese Zusammenarbeit. Quelle: Marie Claire

Ein möglicher Luxusaufschlag wäre aus Käufersicht dennoch der entscheidende Punkt. Weicheres Leder und eine andere Verarbeitung können einen Unterschied machen. Ob dieser Unterschied einen deutlich höheren Preis rechtfertigt, lässt sich aus Produktbildern allein nicht beurteilen.

Wann startet der Verkauf?

Wallpaper nennt den 12. September 2026 als Starttermin in ausgewählten internationalen Celine-Stores. Dazu gehören Standorte in Paris, London, New York und weiteren Metropolen. Marie Claire hatte zuvor den 10. September genannt. Die Terminangaben der beiden Berichte stimmen damit nicht überein; eine konkrete Deutschland-Verfügbarkeit geht daraus nicht hervor. Wallpaper, Marie Claire

Unsere Einschätzung: Eine optisch zurückhaltende Zusammenarbeit, die gerade deshalb funktionieren könnte. Ob sie auch als Kauf überzeugt, hängt allerdings wesentlich vom endgültigen Preis ab. Ein bekannter Designername allein macht aus einem guten Klassiker noch keinen besseren Schuh.

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